

Zum Weltfrauentag am 8. März 2009 fanden in ganz Deutschland Fairtrade-Veranstaltungen statt. In 20 Städten - wie Hannover, Bonn oder Leipzig - wurden an diesem Tag Fairtrade-Rosen an prominente Frauen überreicht. Gleichzeitig verteilten Fairtrade-Mitarbeiter Rosen an Passanten.
Rosen sind ein beliebtes Geschenk. Doch kaum jemandem ist die Doppeldeutigkeit der Geste bewusst: In der Blumenindustrie arbeiten in erster Linie Frauen und die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika sind alles andere als rosig. Fairtrade-Rosen sind eine wirkungsvolle Alternative.
Niedrige Löhne, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz, Geschlechterdiskriminierung sind Probleme, mit denen die meisten Frauen in der Blumenindustrie zu kämpfen haben. Daher freut sich Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul besonders über fair gehandelte Rosen: "Rosen sind nach wie vor ein wunderschönes Symbol für den internationalen Frauentag. Ich meine, dass auch die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika stimmen müssen. Nicht zuletzt arbeiten dort vor allem Frauen“, so die Ministerin, der im Vorfeld des Internationalen Frauentages ein Rosenstrauß aus Fairem Handel überreicht wurde.







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Der Faire Handel sorgt durch einen fairen Mindestpreis, eine Fairtrade-Prämie, sozialverträgliche und gesünderer Arbeitsbedingungen dafür, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Rosenpflückerinnen in Afrika und Lateinamerika nachhaltig verbessert werden.
Erhältlich sind die Fairtrade-Rosen bundesweit bei REWE, Penny, toom-Märkten, regional bei der Kaiser’s Tengelmann AG in Bayern, der Edeka Südwest in Baden-Württemberg, Tegut und in den Blumenfachgeschäften von Blumen Risse und Blume 2000.
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